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Edelkastanienhonig 475 g

Edelkastanienhonig aus dem Misox

CHF16.50

Dieser Edelkastanienhonig stammt direkt von unseren eigenen Bienen aus dem Misox (Kanton Graubünden). Er zeichnet sich durch seinen kräftigen, markanten Charakter und eine herbe Note aus, typisch für diese Region mit ihren Kastanienwäldern.

Wie entsteht unser Edelkastanienhonig?

Unsere Bienen sammeln den Nektar von den Blüten der Edelkastanien, dieser Nektar wird im Bienenstock durch die Zugabe der körpereigenen Enzyme veredelt und anschliessend durch Entzug von Feuchtigkeit eingedickt. Dieser Prozess macht Honig haltbar und so gesund.

Tipp für Sparfüchse & Geniesser:

Noch mehr lohnt sich der Griff zum 6er-Karton: Mit dem 6er-Pack holst du dir deinen Jahresvorrat direkt ins Haus.

(CHF 34.74/kg)

Hergestellt und abgefüllt von:

Azienda Apistica SNC 

6558 Lostallo

Herkunftsland: Schweiz (Misox)

Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Chargennummer befinden sich auf der Glasunterseite.

Hinweis zur Etikette:

​Da unser Honig hier aus dem Misox kommt und man hier italienisch spricht sind unsere Honige komplett auf italienisch etikettiert.

​Hinweis zur Sortenbezeichnung:

​Honig ist ein Naturprodukt. Eine 100%ige Reinheit ist in der Praxis kaum möglich, schliesslich fliegen die Bienen hin, wo sie wollen. Als sortenreiner Blütenhonig (z.B. Linde, Edelkastanie) wird er bezeichnet, wenn der Anteil der jeweiligen Tracht nach Pollenanalyse über 60% liegt. Bei Waldhonig ist die Bezeichnung durch sein natürliches, würziges Aroma und seine spezifische Zusammensetzung aus Honigtau definiert.

Die Kristallisation von Honig:

Die Kristallisation ist ein völlig natürlicher Prozess und ein untrügliches Qualitätszeichen für echten, naturbelassenen Honig. Jeder Honig wird mit der Zeit fest, da es sich physikalisch gesehen um eine übersättigte Zuckerlösung handelt.

  • Der Einfluss der Zuckerzusammensetzung: Das Verhältnis von Fruchtzucker (Fructose) zu Traubenzucker (Glucose) bestimmt, wie schnell und grob ein Honig kristallisiert. Traubenzucker neigt stark dazu, feste Kristalle zu bilden, während Fruchtzucker flüssig bleibt. Ein Raps- oder Blütenhonig hat einen hohen Glucosegehalt und wird daher rasch cremig bis fest. Ein Akazien- oder Waldhonig (Melata) enthält viel Fructose und bleibt oft monate- bis jahrelang flüssig.

  • Das schonende Wasserbad: Ist ein Honig zu fest geworden, lässt er sich im Handumdrehen wieder verflüssigen, ohne wertvolle Inhaltsstoffe zu zerstören. Dazu stellt man das geöffnete Glas in einen Topf mit warmem Wasser.

  • Die wichtige Temperaturkontrolle: Das Wasserbad darf keinesfalls kochen oder zu heiss sein. Die Temperatur von maximal 40 °C ist entscheidend, da andernfalls die hitzeempfindlichen Enzyme, Vitamine und wertvollen Aminosäuren zerstört werden und der Honig geschmacklich sowie qualitativ leidet.

​Hinweis zur Haltbarkeit:

​Honig ist bei richtiger Lagerung nahezu unbegrenzt haltbar – Archäologen fanden sogar in ägyptischen Grabkammern Honig, der nach Jahrtausenden noch geniessbar war. Beachte jedoch: Mit zunehmendem Alter bauen sich die natürlichen Enzyme im Honig schrittweise ab. Er bleibt zwar essbar, verliert aber über viele Jahre hinweg einen Teil seiner biologischen Aktivität.

​Seine Lagerfähigkeit wird durch drei Hauptfaktoren gewährleistet:

​Der niedrige Wassergehalt: Mit einem Anteil von unter 18 % Wasser entzieht der Honig Mikroorganismen lebensnotwendige Feuchtigkeit, wodurch sie nicht überleben können.

​Der natürliche Säuregehalt: Der niedrige pH-Wert des Honigs schafft ein saures Milieu, das für die meisten schädlichen Bakterien und Keime eine lebensfeindliche Umgebung darstellt.

​Natürliche Schutzstoffe: Durch Enzyme, die von den Bienen stammen, wird bei Kontakt mit Feuchtigkeit eine geringe Menge Wasserstoffperoxid gebildet, das antibakteriell wirkt und den Honig von innen schützt.

​Warum die Lagerung wichtig ist:

​Obwohl Honig von Natur aus äusserst stabil ist, empfehlen wir eine trockene und dunkle Lagerung. Licht und Wärme können den natürlichen Alterungsprozess beschleunigen, wodurch die wertvollen Enzyme und Inhaltsstoffe mit der Zeit abgebaut werden. Zudem ist Honig hygroskopisch, das heisst, er nimmt bei hoher Luftfeuchtigkeit Feuchtigkeit aus der Umgebung auf – eine trockene Aufbewahrung verhindert daher, dass er verdirbt oder an Qualität verliert.

Wichtiger Hinweis für Säuglinge:

​Honig ist ein wunderbares, naturbelassenes Lebensmittel, das für Kinder ab einem Jahr und für Erwachsene bedenkenlos genossen werden kann. Für Säuglinge unter 12 Monaten ist er jedoch nicht geeignet.

​Der Grund dafür liegt in der Natürlichkeit des Produkts: Da Bienen Nektar und Pollen aus der freien Natur sammeln, können im Honig gelegentlich Sporen von Umweltbakterien (Clostridium botulinum) enthalten sein. Für gesunde Menschen ab dem ersten Lebensjahr sind diese Sporen völlig harmlos, da die ausgereifte Magensäure und Darmflora problemlos damit fertig werden. Das Verdauungssystem von Babys im ersten Lebensjahr befindet sich jedoch noch im Aufbau und kann diese Sporen noch nicht abwehren, weshalb es im seltensten Fall zu einer Infektion (Säuglingsbotulismus) kommen kann.

​Aus diesem Grund empfehlen wir – ganz im Sinne der Lebensmittelsicherheit –, den ersten Honiggenuss auf die Zeit nach dem ersten Geburtstag zu verschieben.