Unsere Honige aus dem Misox
Jedes Honigjahr im Misox (Lostallo) ist ein Unikat. Wir arbeiten direkt mit dem Wald zusammen, und der Erfolg hängt massgeblich vom Wetter ab. Späte Fröste oder Hagelgewitter, Trockenheit oder extreme Hitze während der Blüte können die Tracht beeinflussen oder sogar ausfallen lassen – das ist der natürliche Kreislauf, den wir als Imker akzeptieren und respektieren. Wenn jedoch alles zusammenpasst, schenkt uns die Natur diese drei besonderen Honig Schätze:
Lindenblütenhonig:
In guten Jahren ist die Winterlinde eine verlässliche Massentracht. Das Ergebnis ist ein wunderbar blumig-parfümierter fast schon minziger, heller Honig, der den Duft des Sommers einfängt. Dazu muss man sagen wenn unsere Bienen den betörend süssen Duft der Lindenblüte vernehmen lassen die Edelkastanien (ausser für Pollen) praktisch links liegen und fliegen zuverlässig die Linden an. Wir profitieren hier auch von den steilen Hängen da somit die Blüte in die länge gezogen wird, weil die ersten Linden im Tal früher blühen und diese im Hang gestaffelt nach Höhenmeter damit anfangen.
Edelkastanienhonig:
Eine echte Spezialität unserer Region und dem Tessin. In Jahren, in denen die Linde eine Pause einlegt, ernten wir diesen kräftigen, herben Honig der Edelkastanienblüten. Er zeichnet sich durch seine dunkle Farbe und seinen ausgeprägten Geschmack aus. Er ist ein tolles Gegenstück zum Lindenhonig da Ihre Geschmäcker so Unterschiedlich sind.
Honigtau:
Wenn die Bedingungen stimmen, sammeln unsere Bienen den würzigen Honigtau. Dieser malzige Honig ist eine seltene Spezialität mit einer tiefen aromatischen Komplexität und wunderschön dunkler Farbe. Den wir dadurch das wir bei der ersten Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe auf Chemie verzichten. Waldhonig ist keine klassische Blütentracht, aber ebenfalls ein kostbares Naturprodukt, das unsere Bienen aus Honigtau gewinnen. Die Bienen sammeln diesen wertvollen Saft an den Blättern und Nadeln der Bäume in unseren Wäldern. Dieser Honigtau ist ein zuckerhaltiger Pflanzensaft, der in einem natürlichen Zusammenspiel mit kleinen Waldinsekten - den Blattläusen - entsteht. Unsere Bienen sammeln diesen Saft, veredeln ihn mit ihren wertvollen Enzymen und lagern ihn ein. Danach trocknen sie ihn um eine optimale Lagerfähigkeit zu gewährleisten. Die Linden, Eichen, Weiden, Fichten, Tannen und Ahorn in unserem Wald sind super Lebensräume für die Blattläuse, somit liefern uns die Linden gerade doppelt Honig.
Unsere Honige zeigen uns die Vielfalt, die Honig bieten kann.
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